Stammtisch Termine

An jeden letzten Montag im Monat findet im "Wirtseck" am historischen Marktbrunnen der Mittelalter-Stammtisch statt.

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Hexenschwester - Ein historischer Roman von Katerina Timm PDF Drucken E-Mail

Image Büdingen im Jahre 1624. Wolfgang Ernst von Ysenburg und Büdingen regiert in der Grafschaft. In der mit dicken Festungsmauern umgebenen Stadt wohnen die Winzertöchter Lene und Clara Kalkhof. Lene und Clara sind Zwillingsschwestern. Lene liebt den Buchbinder Velten. Velten weiß dies aber nicht und er merkt es auch nicht, denn er liebt Clara, die er auch heiratet.
So beginnt die rührende Liebesgeschichte... Aber der Roman ist nicht nur heiter. Als Clara der Hexerei bezichtigt wird, muss auch Lene um ihr Leben fürchten.

Es ist die Zeit Zeit des Hexenwahns. Wie an vielen Orten wütete auch in der Residenzstadt Büdingen über Jahrzehnte der Hexenwahn Büdingen gehört mit über 400 Hinrichtungen zu den Hauptzentren der Hexen- und Zaubererhinrichtungen in deutschen Landen.
Klimaveränderungen sind Auslöser für schlechte Ernten und das Viehsterben. Pest und Krankheit tun das übrige.

Erhalten sind entsprechende Akten im Fürstlichen Archiv seit dem Jahre 1562. Auf dem Hintergrund von Dreißigjährigem Krieg, Hungersnöten und Seuchen erreichten die Anklagen wegen vermeintlicher Teufelsbuhlschaft oder Zauberei ihren Höhepunkt 1634.
Überliefert sind mehrere hundert Hinrichtungen nicht nur von Frauen. Viele der unschuldig Inhaftierten saßen in einem städtischen Verlies ein und wurden im historischen Rathaus, dem heutigen Stadtverordneten-Sitzungssaal verhört und verurteilt.
Viele in Katerina Timms Roman beschriebene Bauwerke Büdingens sind heute noch erhalten. Diese stummen Zeugen wie die realen Ereignisse geben der Handlung plastische Anschauung und glaubhafte Authentizität. Einiges von dem was damals geschah, hat Katerina Timm in den Roman eingeflochten: die beiden kaiserlichen papistischen (katholischen) Söldner, die in Büdingen randalierten und aus der Stadt vertrieben wurden, das Hochwasser im April 1625, die vergrabene Ritterkette, das Schützenfest und die Einnahme der Stadt durch kroatische Reiter im Jahre 1634.

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       Katharina Timm

 

 

 

 

Meine Empfehlung: Das Buch lesen und die historischen Orte besuchen.

Dieter Egner, Okt. 2009

 
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